Zu Hause.

•28. Mai 2010 • 1 Kommentar

Meine letzte Station auf meiner Reise läuft außer Konkurrenz. Zu Hause. Am zweiten Tag meiner Ankunft machte ich genau das, was ich immer machte, wenn ich an einen neuen Ort kam – Kamera raus und Bilder schießen. Die Ergebnisse im Anhang. Von nun an werde ich meine neusten Werke hier zur Schau stellen, meine Entwicklung als Fotograf kommentieren und hoffen, dass ich einen Fuß in die Foto-Szene bekomme. Die Leidenschaft verfolgen, davon leben, ein Traum.

Viel Spaß mit den Bildern!

This is it.

•26. Mai 2010 • 1 Kommentar
Meine Reise ist zu Ende.
Fast genau einen Monat nach meiner Rückkehr ist genug Ruhe im Kopf eingekehrt, einen letzten Reiseeintrag zu formulieren.
Aus einer Dorfparty-Kurzschlussreaktion entschieden uns Chris und Ich Mitte 2008, zwischen zwei Ausbildungen im nächsten Jahr einen fünfmonatigen Auslandsaufenthalt einzuschieben. So fing es an.
Chris und mein Weg trennte sich bereits nach 3 1/2 Monaten, er Osten, ich Westen, wir schrieben zwei unterschiedliche Geschichten. Mich führte es über Neu Seeland nach Thailand, Chris über Indonesien nach Brasilien.
Zuviel ist in diesem Jahr passiert, als das man es auch nur ansatzweise in einer anständigen Länge präsentieren könnte. Was geht einem durch den Kopf, denkt man an diese Zeit zurück?
  • Ich bin 18.000 km mit einem Mitsubishi Magna 1993 Sedan, durch Australien gefahren
  • Ich habe ein Kangaroo massiert
  • Ich habe einen Sternenhimmel gesehen, der in einem Traum nicht hätte schöner und satter und reicher sein können
  • Ich habe zwei Monate auf einem Fischerboot zwischen 14-16 Stunden am Tag gearbeitet, bin aus der Dusche gefallen und zwei Narben, die mich ein Leben lang daran erinnern werden
  • Ich habe 10 Tage auf einer Perlenfarm gearbeitet und konnte selbst noch eine Woche danach wegen geschwollener Hände keine Postkarte schreiben
  • Mein Auto war für einen Monat mein zu Hause, geduscht wurde in Caravan-Parks (heimlich) oder an Flughäfen
  • In Karratha habe ich durch rasenmähen und arbeiten im Fastfood Restaurant KFC mehr verdient, als ein leitender Angestellter in Deutschland
  • Ich habe mit 2 Afrikanern, einem Ägypter und im Wechsel mit einem Koreaner, zwei Indern und/oder noch einem Afrikaner zusammengelebt, mir mit Mäusen mein Lunch und mit Kakerlaken mein Müsli geteilt
  • Ich habe freiwillig für 10 Tage Delfine gefüttert und gleichzeitig die Basis für jede italienische Pastasoße gelernt
  • Ich habe wiederum 10 Tage in einem Caravan vor dem Haus eines alten Familienfreundes geschlafen, den ich das letzte mal vor 18 Jahren gesehen hatte
  • Ich bin einen Gletscher hinauf geklettert und habe eine der schönsten Landschaften dieser Erde mit eigenem Auge sehen dürfen
  • Ich habe nebenbei fotografieren gelernt
  • Ich bin aus 4.572 km aus einem Flugzeug gesprungen
  • Ich habe einen Open Water sowie einen Advanced Open Water Tauchschein in Koh Tao absolviert und wurde von Nemo attackiert
  • Ich habe wegen der Aschewolke in Bangkok festgesteckt
  • Auf das Flugzeug, das mich von Singapur nach Frankfurt bringen sollte, musste ich buchstäblich ‘aufspringen’, da die Stewardessen dabei waren, die Tür zu schließen. Ich hatte vergessen, meine Uhr von Bangkok- auf Singapurzeit umzustellen.
Und all das ist nur ein Bruchteil dessen, was tatsächlich passiert ist. Ein Jahr kann man einfach nicht in einen Text fassen, deshalb mein Versuch, das Ganze in Bildern festzuhalten.
Am Ende war es die Sehnsucht nach Liebe, die mich nach Hause trieb. Zu lange hatte ich ohne sie (Sie) ausgehalten. Am 27. April stand ich plötzlich am Ingelheimer Bahnhof und holte Dijana ab, ihre Reaktion hätte im Bilderbuch nicht schöner sein können.
Was mache ich aus dieser Zeit? Diese Frage hoffe ich mir jemals beantworten zu können. Momentan gleicht mein Kopf noch einem Schlachtfeld, getreu folgendem Zitat:
“Once you have traveled, the voyage never ends, but is played out over and over again in the quietest chambers. The mind can never break off from the journey.” -Pat Conroy
Eine letzte Sache soll noch Erwähnung finden.
“A journey is best measured in friends, rather than miles.” -Tim Cahill
Dann lassen wir sie doch mal messen:
  • Chris – mein bester Freund
  • Angelica & Angelica (Canada)
  • Ludi (Frankreich)
  • Al (Amerika)
  • Flo & Tina (Deutschland)
  • Paul & Mareike (Deutschland)
  • Tanguy (Frankreich)
  • Roffey (England)
  • Aragorn (Holland)
  • Matt, Terry, Garry (Australien)
  • Sophia (Deutschland)
  • Aiman, Joe (Sudan), Said (Ägypten)
  • Sarah & Sarah, James (Australien)
  • Baz & Tracey (Australien)
  • Ming-Yu (Taiwan)
  • Guenièvre (Frankreich)
  • Carlo, Andrea (Italien)
  • Nao (Japan)
  • Will (England)
  • Barry & Noelene (Australien)
  • Ohh (Thailand)
Mit einem letzten Zitat möchte ich diesen Travelblog beenden.
“No one realizes how beautiful it is to travel until he comes home and rests his head on his old, familiar pillow.” -Lin Yutang
Ich würde es so ausdrücken:
No one realizes how beautiful it is to have someone to love – even though you’ve been away for a whole year – when you come home and wake up next beside that very person you love on your old, familiar pillow.”

    My very first shooting.

    •12. Mai 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

    Vor meiner Zeit in Bangkok hatte ich mein erstes inoffizielles Fotoshooting mit Ohh, der Freundin von Max. Es war komisch, schließlich hatte ich zuvor noch nie jemanden gebeten, für Fotos eine bestimmte Haltung einzunehmen. Meine shots waren bisher immer ‘candid shots’, also ungestellte Zufallsbilder. Diesmal wurde dann probiert, herumgelaufen, geknipst was das Zeug hält – das Ergebnis seht ihr hier!

    Bangkok (19.04 – 26.04.2010)

    •29. April 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

    Bei Bangkok kapituliere ich das erste mal, wenn es um eine passende, geschriebene Beschreibung geht. Man muss diese Stadt erlebt haben! Zur Zeit meines Besuchs waren die Redshirt-Proteste noch im Gange, obwohl die Lage sich etwas entspannt hatte. Von der Granatenexplosion an der Skytrain-Station hatten wir nichts mitbekommen, bis heute weiß niemand so recht, wer diese gezündet hatte.

    Abgesehen von den anhaltenden Protesten wurde viel geshoppt und angeschaut, schließlich ist Thailand für europäer (unbeschreiblich) günstig. Ist man allerdings ohne einheimische Unterwegs, wird man als laufender ATM gesehen und dementsprechend ÜBERALL abgezogen. Ein wunderchönes Beispiel waren Igor und Ich, die vor dem Grand Palace (der leider schon zu hatte) von einem netten Thai angesprochen wurden. Wo wir stattdessen hingehen könnten malte er uns auf unserer Karte auf, irgend ein Thai Fashion House läge auf dem Weg zu diversen Attraktionen, heute sei ein Fest an der neuen Residenz des Königs, deshalb seien die Tuk-Tuks mit gelben Schildern und grüner Aufschrift nur 40BHT (ca. 1€) pro Stunde (diese kosten normalerweise um die 100 pro Person für eine kurze Strecke). Ganz toll dachten wir uns, auf gehts. Das Ende vom Lied war, dass ich mir in diesem Fashion House 3 Hemden maßschneidern ließ, da ich so abgeneigt nie war und die Chance nutzen wollte, schließlich würde ich einen Tag später fliegen und es wohl bereuhen. Im Vorraus wurde bezahlt, zwei Zettel unterschreib ich und – ja was genau hatte ich da eigentlich unterschrieben? Igor meinte etwas von “received” neben meiner Unterschrift gelesen zu haben… Panik. Zu Hause gleich nach dem Laden gegooglet und tatsächlich, ein Kerl beschwerte sich über nicht gelieferte Anzüge und einen im Vorraus unterschriebenen “Ware erhalten-Schein”. Ein kurzer Blick in Igors Reiseführer, unter Rubrik “Bloß nicht”: Sich niemals was von Thais erzählen lassen, die auf einen zukommen – diese seien normalerweise sehr schüchtern. Die Elite der Schlepper-Zunft hält sich am Grand Palace auf. Beim Anzugkauf NIEMALS im Vorraus bezahlen, nichts unterschreiben und UM GOTTES WILLEN nichts kurz vor Abreise bestellen.

    “Schwein gehabt” triffts dann in meinem Fall ganz gut, hab meine Hemden bekommen, trotz dass ich so ziemlich alles falsch gemacht habe was man falsch machen konnte.

    Ein Besuch im Redshirt-Lager war auch dabei, irgendein Mann machte permanent Ansagen, die per Leinwand und Lautsprecher auf der ganzen Straße zu hören/sehen waren. Ich wollte so weit rein wie möglich. Ein Thai sprach Igor und mich von der Seite an und fragte, wo wir herkämen und was wir hier machen. Ah, Deutschland, er liebe Deutschland und war da schon 5 mal. Ob wir wüssten, was da gerade angesagt wird? Nein, eher nicht. Das Militär und die Polizei hat sich im Shoppingcenter nebenan verbarrikadiert und der Mann da vorne möchte, dass die da rauskommen – ansonsten werden sie das Ding stürmen. Und wann das passiere? So ziemlich gleich, wenn sich nichts ändert. Das war dann der Moment, in dem man sich entschied, genug gesehen zu haben und den Rückweg anzutreten.

    Hier die Bilder, nicht viele, aber immerhin!

    Singapur -> Koh Samui -> Koh Tao -> Koh Phangan -> Koh Tao -> Bangkok…(28.03. – 19.04.2010)

    •26. April 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

    Singapur. Mein erster Stop in Asien. Einen Tag ging es durch die Stadt, die tropische Hitze war neu und ungewohnt. Ich dachte mir, naja, wie schlimm kann das denn sein? Nach 4 Stunden Fußmarsch habe ich aufgegeben, auch der Nässe meiner Kleidung wegen. Das Abendessen musste ich nach Bildern auswählen, weil in der Gegend meines Hostels kein Englisch gesprochen wurde (und ich weiß bis heute nicht genau, was ich da gegessen habe, lecker wars trotzdem).

    Am nächsten Tag ging es direkt weiter nach Bangkok. Geplant war ein Treffen mit Max und seiner Freundin Ohh auf den Inseln im Südenosten von Thailand. Kurzfristig erfuhr ich, dass Igor auch dabei sein wird – ewig nicht gesehen und am Arch der Welt wiedergetroffen, ein herrlicher Zufall!

    In Bangkok angekommen wusste ich lediglich, dass ich mich auf den Weg zur Insel Koh Samui machen möchte, aber weder wie genau ich dahin komme noch was das kostet (ich bin stets typisch deutsch auf alles vorbereitet gewesen). Eine nette Dame sagte mir dann, mit dem Zug ginge das, also ab zum Hauptbahnhof. Die Luft erschlug mich, als ich aus dem Bus am Bahnhof ausstieg – es war nicht neblig, man konnte aber den Himmel nicht sehen (schien so), und es war heiß, aber eher schwül als brütend heiß. Man wollte einfach nur irgendwo rein und die Klimaanlage genießen. Kaum aus dem Bus ausgestiegen, fragt mich eine Frau, wo ich denn hinwill. Ich meinte:”Koh Samui”. Sie zeigte dann auf eine Reiseagentur und meinte, da könne ich alles buchen (Zugticket etc.). Gut, rein, Zug gibts nicht mehr am selben Tag, aber Bus geht. 5 Stunden warten und 10 Stunden Busfahrt später war ich dann irgendwo. Man wurde rausgelassen und sollte warten.

    Erstes Problem: Toiletten. Tür auf, man sieht ein Loch im Boden, eine Art Gartenschlauch an der Wand und… ja das wars! Für die zwei Pakistanis die ich auf der Fahrt kennenlernte war das völlig normal, wie man denn Klopapier benutzen könne? Ich hab dann einfach gehalten und gehofft, bald auf eine normale Toilette zu können – Pokern mit hohem Einsatz, wie sich später rausstellte. Plötzlich wurde man aufgepickt, wieder irgendwo rausgelassen, nochmal aufgepickt und war plötzlich am Hafen. 2 Stunden Schifffahrt später war man dann auf der Insel. Gut vorbereitet machte ich mich richtung Ostksüte, weil ich wusste, dass da ein schöner Strand ist. Alle günstigen Unterkünfte waren ausgebucht, später erfhur ich auch warum: die berühmt berüchtigte Full Moon Party auf Koh Phangan (Nachbarinsel) war am gleichen Abend, und da ist immer halli galli. Hätte man durch vorherige Information auch rausfinden können, aber ich nehms immer wies kommt.

    Die Full Moon Party wurde selbstverständlich besucht, am nächsten Tag ein Roller gemietet und um die Insel gedüst und 2 Tage später war ich auf dem Weg nach Koh Tao – da sollte es schön sein, sagte man mir. Angekommen wusste ich nicht wo ich schlafen soll (mal wieder). Chris gab mir den Tip, dass Tauchagenturen einem für die Dauer des Open Water Tauchscheins die Unterkunft bezahlen, also rief ich seine alte Tauchschule an, leider alles voll. Die Informationsgeschäftsmitarbeiterin war zufällig ex-mitarbeiterin der Tauchschule New Way Diving, also rief sie da mal an. Auch ganz zufällig noch ein Platz frei, wenn ich eine nacht in einem low-budget-Bungalow übernachten würde. Klar, kein Thema, ab geht die Post!

    Und so kam ich aus Schlafplatzmangel dazu, einen Tauchschein zu machen. Ich habe keine Minute bereuht.

    Nach dem Open Water war mir langweilig. Max kündigte die Ankunft von Ohh, ihm und Igor in 4 Tagen an. Also machte ich einfach noch den Advanced Open Water Tauchschein.

    So kam ich dazu, NOCH einen Tauchschein zu machen.

    Anders als erwartet fuhr das Pack aus Bangkok nach Koh Phangan, also fuhr ich dort auch hin. Nach ein paar Tagen machten wir uns dann wieder nach Koh Tao, wo ich ja schon über eine Woche verbrachte. Aber wiegesagt, ich nehms wies kommt. Die Zeit war phantastisch, von traumhaften Sonnenuntergängen bis Feuershows am Strand und spontanen Strandclubparties war alles dabei. Erst bekam ich eine Infektion am Fuß, dann Igor, auch das war lustig. Im Anschluss gings dann nach einer was-weiß-ich-wieviel-stündigen Schifffahrt 10 Stunden im Auto nach Bangkok.

    Diese Stadt… es ist fast unmöglich diese 3 Wochen dort zu beschreiben. Ich schreibe später mehr über die Stadt.

    Ein paar funny facts über Thailand und Thais:

    • Thais nennen nie ihren richtigen (dokumentierten) Namen, sondern immer einen Spitznamen. Es soll nicht gut sein, seinen richtigen Namen zu nennen. So kommt es zu Namen wie Ohh, Joy, Cat, etc. Auch ändern Thais des Öfteren mal ihren echten Namen, da sich die Sprache und somit die Bedeutung von Namen ändert
    • Thais sind sehr abergläubisch. So hat JEDER Autofahrer Blumen, einen Buddha oder Ähnliches im Auto, um den Geist im Auto gutmütig zu stimmen. Wird ein Haus gebaut, so glauben die Thais, nehmen sie dem Geist, der dieses Land vorher bewohnte, den Platz weg. Deshalb sind sehr hübsch verzierte, kleine Häußschen vor jedem Haus zu sehen, in dem frisches Essen oder Getränke stehen, um den Geist zu besänftigen
    • Es ist nicht gut, mit dem Kopf zur Tür zu schlafen, deshalb steht jedes Bett demtentsprechend
    • Ausländer heißen “Farang” und werden nicht sonderlich gern gemocht, dafür halten Thais untereinander stark zusammen. Ein wunderschönes Beispiel war Koh Tao, als wir am Strand eine Art fliegende Laterne kaufen wollten. Ohh fragte die Frau nach dem Preis. Ihre Antwort:”Farang 200 Baht, Thai 100″.
    • Igor und ich wurden von einem Kerl so richtig hammerhart verarscht. Er log uns das blaue vom Himmel und wollte im Endeffekt nur, dass wir an einem bestimmten Laden halten und was kaufen. Am Ende hatte ich dann 3 maßgeschneiderte Hemden geordet, im Vorraus bezahlt und wohl einen Wisch unterschrieben, wo stand, dass ich die Ware bereits erhalten habe. Zu Hause angekommen lasen wir in Igors Reiseführer, dass man beim Anzug- und Hemdenkauf NIEMALS im Vorraus bezahlen soll, UM GOTTES WILLEN nicht kurz vor der Abreise was bestellen soll und mehrere Läden vergleichen soll. Konnte ich dann alles abhaken. Die Hemden habe ich trotzdem bekommen.
    • Die Servicedienstleistung in Bangkok (oder Thailand generell) ist fast utopisch, da die Arbeitskosten so gering sind. So stehen in Restaurants 6 Leute rum und warten, bis Arbeit anfällt, was dazu führt, dass ein Glas nachgefüllt wird, wenn es gerade mal halbleer ist und entsprechend Schnell das Menü und das Essen serviert wird. Lustige Ausmaße nimmt das dann in Clubs an. Hier gibt es auf der Toilette einen bediensteten, dessen Job es ist, einem ein warmes Handtuch nach dem Händewaschen zu reichen, einen anschließend einzurenken und zu massieren, damit der Abend weitergehen kann.
    • Thai Frauen tanzen in der Regeln nicht, so geil die Musik in Clubs auch ist. Ich weiß bis heute nicht warum das so ist, man machts einfach nicht.
    • Heuschrecken schmecken nach Bratfett.
    • Auf jedem Geldschein ist der König aufgedruckt. Tritt man darauf demonstrativ rum, ist dies ein Vergehen gegen den König und wird mit Gefängnisstrafe abgestraft. Auch werden heruntergefallene Geldscheine sofort sorgsam vom Boden aufgehoben.

    Das langt nun mal an Text. Hier die Bilder!

    Sydney & Around (21.03 – 26.03.2010)

    •21. April 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

    Sydney, meine Endstation in Australien. Man wollte nicht so recht glauben, dass die Zeit auf dieser riesigen Inseln dem Ende entgegenging. Es fiel mir schwer, über die Australienzeit zu reflektieren, zuviel hat man in zu kurzer Zeit erlebt, zuviele Menschen lieb gewonnen und gehen lassen müssen, zuviele Eindrücke verarbeiten müssen. Einmal mehr habe ich gemerkt, wie wichtig Bilder für mich sind, um mich in ge- und erlebte Dinge und Situationen nachträglich reinzufühlen. Das ganze hatte dann natürlich auch einen recht sentimentalen Touch…

    Ich traf Barry und Noelene (zwei Bekannte aus Sydney) wieder, die ich das letzte mal im Alter von 6 Jahren gesehen habe und wohnte eine gute Woche im Campingwagen vor der Haustür. Ihr Hund, Megan, machte das nach Hause kommen von Trips in die City immer wieder zum Erlebnis. Sie dachte wohl immer, man sei für immer weg wenn man das Haus verlies, entsprechend herzlich war die Begrüßung (siehe Bild).
    Mit Barry und Noelene machte ich Touren in die Blue Mountains und an die Küste, selbst fuhr ich fast jeden Tag in die City und schaute mir die must-see Attraktionen an.
    Ende März ging dann mein Flug von Sydney nach Singapur und von dort aus dann  direkt weiter nach Thailand.
    Dazu dann bald mehr!

    Hier erstmal, was mir in Sydney und Umgebung vor die Linse lief!

    Lake Wanaka and Franz Josef Glacier

    •22. März 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

    Mein Stop in Lake Wanaka war kalt, aber schoen. Die Aussicht vom Backpackers war fantastisch. Habe mir dann im Dorf den Film “Edge of Darkness” im Paradiso Cinema angeschaut. Anscheinend weltberuehmt fuer seine einzigartige Atmosphaere. Hier mal der Link: http://www.paradiso.net.nz/

    Ein paar Tage spaeter gings dann nach Franz Josef, ein Dorf mit 2 Strassen, um den Gletscher anzuschauen. Wusste nicht was mich erwartet und war einfach nur begeistert. Die Natur um das Dorf rum ist Regenwald, welcher fern von jeglicher Beschreibung ist. Wunderschoen fasst es wohl am Besten zusammen. Nach Franz Josef ging es dann zurueck nach Christchurch und von dort aus nach Auckland. Die Busfahrt dahin war so unglaublich, dass ich am liebsten jede 5 Minuten angehaelten haette, um ein Foto zu schiessen. Ich weiss nun, warum Peter Jackson Lord of the Rings hier gedreht hat.

    In Auckland habe ich dann in einem Backpackers eingecheckt, die Gay fantasies meines letzten Hosts musste ich mir dann nicht noch einmal antun :-) Allerdings hatte ich noch seine SIM-Karte, die er unbedingt zurueck haben wollte.  Ich, schlau wie nix, natuerlich persoenlich hin um es im Briefkasten zu lassen – wer begegnet mir auf der Strasse auf dem weg zum Backpackers? Genau. Aber alles gut gelaufen, hat mich nicht nochmal angefasst.

    Sitze nun in Sydney und bejammer meine letzten Tage in Australien. Was ich da so optisch einfange, gibts dann spaeter. Hier die Bilder vom Trip in NZ!

     
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